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Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider ohne Visionen für die Offenbacher Kunstansichten – Uwe Kampmann setzt dagegen

15. Februar 2010

Der Offenbacher Oberbürgermeister und Kulturdezernent Horst Schneider macht einen Rückzieher bei der Ausrichtung der zukünftigen Offenbacher Kunstansichten.Der SPD Frontmann vergibt die Chance, das Offenbach sein kreatives Potential im Bereich der darstellenden Kunst, wirtschaftlich erfolgreich auf dem deutschen Kunstmarkt positionieren kann.

Vor wenigen Jahren kaufte der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider für viel Geld, den Namen „Kunstansichten“ an. Jetzt ist ihm das Projekt nicht mehr viel Wert. Er tauscht die jährlichen Kunstansichten gegen eine Biennale ein, bei der die Offenbacher Künstler alle zwei Jahre die Möglichkeit bekommen, mit Unterstützung der Stadt, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Der Begriff der jährlichen „Offenbacher Kunstansichten“ besitzt in der deutschen Kreativszene ein Alleinstellungsmerkmal. Biennalen gibt es inzwischen wie Sand am Meer, Offenbach wird dadurch nicht mehr, seinem Potential entsprechend, wahrnehmbar. Dem stellt sich der Offenbacher Künstler Uwe Kampmann auf seiner Wahlkampfplattform 2011 entgegen.

Es lohnt sich, die Kunstansichten des ehemaligen Offenbacher Oberbürgermeisters Gerhard Grandke nachzulesen, die er unter dem Titel: – Die Zukunft führt nach „Offenbach am Meer“ – verfasst hat. Gerhard Grandke vermochte es in seiner Zeit, der Kreativwirtschaft einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Unter den Händen des derzeitigen OB Horst Schneider, zerbröselt die Vision zu einem unklaren Gewaber von blumigen Floskeln und schwankenden Taten.

Horst Schneider zeigt sich als SPD Kulturbanause erster Garde. Ich empfehle es, sich einmal die Visonen seines angesehenen Vorgängers Altoberbürgermeister Gerhard Grandke in Erinnerung zu rufen. Gerhard Grandke schrieb in seiner Vision:

– Die Zukunft führt nach „Offenbach am Meer“ –

Wenn wir schon bei Visionen sind, so wünsche ich mir bis ins Jahr 2014 folgendes Bild unserer Stadt: Die Bürger finden, flanierend am Mainufer, den Maindamm als einen Skulpturendamm vor. Er zeigt augenfällig Offenbachs Rolle als regionaler Mittelpunkt junger Kunst und modernen Designs, als fruchtbares Sammelbecken unterschiedlichster künstlerischer Stile und kultureller Genres. Die aus den „Kunstansichten” entwickelte Kunstmesse ART Offenbach zeigt als Pendant zur internationalen ART Frankfurt, was in Offenbacher Kunsträumen zu sehen ist. Die Hochschule für Gestaltung ist Universität und arbeitet weiter an ihrem Ruf, international renommierte Ideenschmiede und Treibhaus ästhetischer Innovation zu sein.

Das Klingspor Museum für internationale Buch- und Schriftkunst wird erweitert und dadurch als Gebäude genauso hoch wie der benachbarte Bücherturm: Es erhält ein zusätzliches, gläsernes Stockwerk, das als Café, Kommunikationsort und Ausstellungsraum fungiert. Die Offenbacher Banken kaufen Offenbacher Kunst – als sichere Investitionen in öffentliche Räume. Das Rathaus wird zur Galerie. Bei den „Kunstansichten 2014” öffnen knapp 1.000 Ateliers und Galerien ihre Pforten. Das schuldenfreie Offenbach hat die vielbefahrene, Stadt und Fluss trennende Mainstraße tiefer gelegt. Über dem Tunnel findet urbanes Leben statt, mit Verkostungen jenes Weins, der am Schneckenberg und an anderen Hängen wächst.“

Das schrieb Gerhard Grandke und was machte sein Nachfolger Oberbürgermeister Horst Schneider daraus ? Mit Horst Schneider geht die Zukunft baden, keine Führung, keine Visionen, der politische Dilettantismus krönt sein Haupt.

Der Crash zeichnete sich ab, als der SPD Frontmann und Oberbürgermeister Horst Schneider mal die Kunstansichten ausfallen liess, dann wieder eingeschränkt fortführte und aktuell im Jahr 2010 verkünden liess, das es die jährlichen Kunstansichten unter seiner Amtsausübung nicht länger geben wird, sondern zukünftig eine Biennale im zweijährigen Tonus auf die Offenbacher Kreativen verweist.

Die Offenbacher Künstler haben es nicht verdient sich von Horst Schneider abwirtschaften zu lassen. Der Offenbacher Künstler und Bewerber für das Amt zum Oberbürgermeister 2011 Uwe Kampmann, geht mit der Vision von Gerhard Grandke einig – „Die Zukunft führt nach „Offenbach am Meer“.

Mit frischem Wind, neuen Horizonten entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Kampmann

Video mit der Projektdarstellung der UK dadaistischen Lichtinstallation, als Herausforderung der Beschäftigung mit dem künstlerischen Nichts als Erfahrung der 12.Documenta in Kassel.

Das Nichts in der Gegenwartskunst, eine dadaistische Herausforderung

Ein Artikel von Uwe Kampmann

Das Nichts durch nichts in der Kunst darzustellen ist inzwischen weit verbreitet. Ein Bilderrahmen ohne Bild oder ein leerer Sockel, sind inzwischen nicht mehr sehr originell. Es wirft aber die Frage auf: Was soll das ?

Meine Antwort, zunächst handelt es dabei um ein Denkmal im Sinne des Wortes, einmal zu denken.

Zunächst mag das Gefühl sich melden aber dann ist der Kopf gefragt. Nur Gefühl in der Kunst, ist mir zu wenig und außerdem ist bei mir auch handwerkliches Können gefragt.

Das Nichts begegnete mir mehrfach auf der 12.Documenta in Kassel. Das Ergebnis der Auseinandersetzung mit dem Nichts war, es stellt die gegenwärtige Kunstauffassung in Frage. Es sagt aus, es ist nichts Aussagekräftiges vorhanden aus der gegenwärtigen Sicht des Künstlers. Diese Form des Nichts zu überdenken bietet die Räume zu neuer künstlerischer Gestaltungsarbeit und ist eine Herausforderung an den Kunstbetrachter sich zu äußern und auch einzufordern.

Diese Herausforderung anzunehmen ist die Aufgabe Aller, die Kunst als gemeinsames Kulturgut betrachten. Ich denke die Zeit ist reif für mehr Gegenständlichkeit in der Kunst. Allein unsere jüngste Gegenwart, besetzt mit den Begriffen, Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, Schweinepest und dem Umgang mit unseren Tieren, wie sie haufenweise auf brennende Scheiterhaufen und in Massengräber geworfen wurden, ist eine Herausforderung an die Künstler, unsere Gegenwart lebendig darzustellen, auch das Grauen welches wir erzeugen und tolerieren. Aktuell sind weltweit die Grundlebensmittel dabei im Preis zu steigen und sie werden in unglaublicher Weise vernichtet, Land geht in den Wüsten verloren und wir werden immer mehr Menschen. Das sind nur Beispiele im Ansatz. In dieser Entwicklung ist Kunst der Gegenwart gefragt, die herausfordert, provoziert und verdeutlicht in welchem Zivilisationsprozess wir Menschen uns befinden. In einer Zeit in der wir uns nicht damit herausreden können: Wir haben Nichts gewusst

Dieser Ansatz, das Nichts in der Kunst auszufüllen, ist eine spannende Herausforderung.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Kampmann

http://kulturkarree63065offenbach.wordpress.com

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Die Kreativstadt Offenbach am Main – Subkultur als Träger neuer Gestaltung

19. Januar 2010

Uwe Kampmann sieht die Welt durch die Augen eines New Yorkers, so entstand dieses Video aus der Offenbacher OP und POP Subkultur – Bearbeitung und Musik: Uwe Kampmann und das Cyberorchestra Mainhattan Airport.

Jeden Tag eine gute Tat – tu Gutes und sprich darüber :-))))))))

17. September 2009

OFC boxen in Offenbach
Der gute Mann denkt zu erst an sich selbst, geht es mir gut dann soll es auch Anderen gut gehen, das ist meine Grundeinstellung.

Meine soziale Einstellung wurde mir von meiner Grossmutter und meiner Mutter mit auf den Weg gegeben.

Mein grösstes soziales Projekt bin ich selbst. Anstelle Bankräuber zu werden, entschloss ich mich mit 23 Jahren die Ausbildung zum Krankenpfleger zu beginnen und zu beenden. Nach 35 Jahren in dem Beruf, den ich jeden Tag gerne ausgeübt habe, beendete ich meine Tätigkeit als Krankenpfleger.

2007 machte ich mich beruflich selbstständig und ging in die Kreativwirtschaft der bildenden Kunst.

Seit elf Jahren begleitet mich die Arbeit hinter der Kamera und die Kompletterstellung von Videos. Der Bürgersender Offener Kanal Offenbach / Frankfurt war dabei für meine Arbeit sehr prägend. Interviews und Bildberichte über soziale Begegnungsstätten waren immer ein Bestandteil meiner Arbeit, neben der Erstellung von Unterhaltungsprogrammen und auch von Spielfilmen.

„Die Landung der Ausserirdischen in Offenbach“, war meine erste Spielfilmproduktion. Mit dem Film „Aktiv im Quartett“ unterstützte ich die Seniorenhilfe Offenbach e.V. aus ihrem Theaterstück, einen Spielfilm zu entwickeln und fertig zu stellen. 2002 wurde der Film von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk in Kassel mit dem hessischen Bürgermedienpreis ausgezeichnet.

Im Jahr 2007 gelang es mir, auf Ersuchen einer allein stehenden Nachbarin, sie aus der Psychiatrie und später eines Altenwohnheimes, wieder in ihre angestammte Wohnung zurückzuführen. Diese Aktion hatte einen hohen Erfahrungswert für mich. Ansonsten unterstütze ich soweit es mir möglich ist, die Initiative der Offenbacher Kirchen „Wärme und Essen“ sowohl materiell wie auch ideel. Mehrere Projekte im Bereich von Offenbacher Stadtteilarbeit sind Teile meines sozialen Engagements.

Ich habe in meiner Jugend viel Zeit im Ausland verbracht und war selber oft auf Hilfe angewiesen. Der Ausländeranteil in Offenbach beträgt etwa 32 % ohne das es deswegen je hier zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kam. Ich weiss das sehr zu schätzen.

Am 25.Mai 2008 habe ich meine Bereitschaft als unabhängiger Kandidat für das Amt des Offenbacher Oberbürgermeisters zu kandidieren bekanntgegeben.

Ich denke, meine berufliche Erfahrung in der Pflege, wovon ich 16 Jahre auf einer Pflegestation in einem Altenheim verbracht habe, lässt mich das Problem der Singlehaushalte und das kinderloser Ehepaare erkennen, die sich bei verlängerter Lebenserwartung in unserer Stadt auftürmen werden.

Ich war viele Jahre in der Gewerkschaft ÖTV aktiv und unterstütze als Sponsor die Boxabteilung des OFC. Das Training ist darauf ausgerichtet sich im Wettbewerb zu messen, Regeln einzuhalten und auch einem Gegner Respekt entgegenzubringen und am Ende zu siegen.

Mit herzlichen Grüssen aus Offenbach a.M.

Uwe Kampmann

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