Bürgernahe Einbeziehung zum Projekt Megalopolis Rhein-Main, diese Diskussion muss frei und offen geführt werden.

Eine Umwandlung in eine Großregion Rhein Main berührt die gewachsenen

Wurzeln der gesamten Region und der Menschen die in ihr wohnen und

arbeiten. Eine Umwandlung wäre ein radikaler Einschnitt und auf die

Zukunft ausgerichtet. Bei allem wirtschaftlichem Kalkül muss der Mensch

mit seinen kulturellen und sozialen Bindungen im Mittelpunkt stehen.

Wirtschaftliche Konzentration darf nicht nur am Profit ausgerichtet sei,

sondern an einer Corporate Citizenship, die von der Verantwortung für

die Menschen getragen ist.

Ich kann mir einen Zusammenschluss von 70 hessischen Gemeinden zu

einem starken Wirtschaftsstandort mit kultureller Vielfalt gut vorstellen. Als

Vorbild sehe ich die Stadt New York, diese besteht aus fünf ehemaligen

selbstständigen Gebietsflächen, die alle die Größe von deutschen Großstädten

besitzen. Unter dem Oberbegriff New York, trägt weiterhin jeder der ehemals

eigenständigen Städte einen eigenen Charakter, in ihren Stadtteilen lebt die

kulturelle Vielfalt weiter und findet durch eigene Aktivitäten seine Förderung.

Wichtig um so einen Schritt zu tun, ist es die Menschen zu überzeugen, das

alle Bewohner in so einem Zusammenschluss einen Vorteil für sich

erkennen. Das Gemeinwohl hat obersten Vorrang. Politisches

Besitzdenken ist aufzugeben und die Bereitschaft in alle Richtungen

zu denken, wäre eine erste Basis zu einer offenen, vorurteilsfreien

Diskussion, an der alle Bewohner der Region teilhaben sollen.

Zentraler Punkt um Identität zu bewahren und zu fördern ist die

Namensgebung eines solchen Gebildes. Als Oberbegriff zur

Positionierung wäre meinVorschlag, die Region mit dem Namen

Mainhattan zu versehen. Im Einzelnen könnten sich die Gemeinden als

Mainhattan-Frankfurt, Mainhattan – Offenbach,

Mainhattan- Hanau usw., unter einem gemeinsamen Dachnamen

profilieren.

Voraussetzung ist, das bestehende Versorgungsstrukturen die bürgernah

sind, nicht einem wirtschaftlich Profit orientiertem Wahn geopfert

werden. Bewährte Einrichtungen wie Bürgerbüros, Anmeldestellen

müssen in jeder Gemeinde bestehen bleiben. Eine Orts nahe

Krankenhausversorgung muss Bestandteil einer Gebietsplanung

sein. Der Zentralismus darf nicht dahingehen das örtliche,

dem Gemeinwohl dienende Strukturen wegrationalisiert werden.

Bürgermeisterkandidaten sollten bei anstehenden Wahlen zum Ausdruck

bringen, wie ihre Vorstellungen zu einer Gebietsreform sind.

Grosse Aufgaben lassen sich nur gemeinsam bewältigen und dazu gehört

die Einbeziehung interessierter Bürger im Sinne des mitgestaltenden

Citoyen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Kampmann

Literaturhinweis:

Wird es Megastädte in Deutschland geben?

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Fachbereich 12 – Institut für Soziologie

Autor: Wolfgang Bürkle

Fach: Soziologie – Wohnen, Stadtsoziologie

http://www.grin.com/e-book/34997/wird-es-megastaedte-in-deutschland-geben

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4 Kommentare - “Bürgernahe Einbeziehung zum Projekt Megalopolis Rhein-Main, diese Diskussion muss frei und offen geführt werden.”

  1. System Gry W Ruletke Says:

    An sich ne gute Sache, ich frag mich nur, ob das auch dauerhaft brauchbar bleibt.

  2. rulett stratégiák Says:

    Ich denke das ist eh nur ne Modeerscheinung.

  3. Tjäna Pengar Says:

    Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte- da kommt man echt auf Ideen.

  4. online σύστημα ρουλέτας Says:

    Super Artikel, jetzt muss ich nur noch jemanden finden der Ahnung davon hat und mir das ganze nochmal im Detail erklären kann.


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