Im Scheitern liegt die Chance zu neuem Handeln zu gelangen

Globalisierung ist der Markt der Starken. Wo bleiben die, die schwächer sind ?

Was ist die Chance derjenigen die in der Jugend straucheln ?

Die Chance der Schwachen liegt in mutigem Handeln derjenigen die Hilfe geben können.

Politikverdrossenheit, mangelndes bürgerliches Engagement und Resignation bringen eine Gesellschaft zum Stillstand. Flucht in den Konsum, Reduktion auf sich selbst, sind Elemente mit denen Menschen sich aus der Zukunft verabschieden.

Die Stärke der jungen Generation liegt in der Erkenntnis das  Rasse und Herkunft kein Hindernis sein kann um gesellschaftliches Leben gemeinsam zu gestalten.

Jugendgewalt ist ein Thema, das sich in den Schlagzeilen ausbreitet. Plakativ, dem Trend der USA folgend und das Wegschließen in Gefängnisse zu fordern ist keine Problemlösung, sondern verschärft und schafft neue Probleme.

Marius Fiedler, seit 1990 Leiter der Jugendstrafanstalt Berlin, nennt es “ geradezu jugendtypisch, die Tat spontan zu begehen und an mögliche Konsequenzen in diesem Moment nicht zu denken.“

Ein verschärftes Strafrecht bietet in diesen Fällen keine Lösung. Erziehungsprogramme nach dem Jugendstrafrecht und deren Ausbau bieten die besseren Lösungsansätze um Jugendkriminalität nicht in den Kreislauf der Erwachsenenkriminalität ausweiten zu lassen.

I love OF s/w

„Wir sind alle kleine Sünderlein“, stellte schon der musikphilosophische Kölner Willy Millowitsch fest.

Das fängt bei jedem schon früh an. Erste Probleme gibt es wenn die Eltern erzieherisch versagen und Konflikte beginnen sich zwischen fremden Menschen zu manifestieren.

Ein Ansatz zur Diskussion bietet ein zweistufiges Programm was Anwendung in Städten und Gemeinden finden kann.

Beispielhaft ist angesagt der Strafbestand, Autospiegel abzubrechen und Autolackierungen zu zerkratzen. Sachbeschädigung und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Schnelles Handeln ist angesagt ähnlich wie in den New Yorker Nachtgerichten. Innerhalb von 24 Stunden sollte der Täter dem Erziehungsprogramm zugeführt werden.  Festnahme und wenige Stunden später wird der Täter vor einem Richter mit seiner Tat konfrontiert. Bis dahin bleibt der Täter in Haft.

Schadensersatzpflicht sollte selbstverständlich sein, das Urteil milde und erzieherisch wirken. Der Täter wird spätestens nach 24 Stunden aus der Haft entlassen und kehrt an seine Schule oder seinen Ausbildungsplatz zurück.

Die Urteile sollten sich über zwölf Monate erstrecken und zu einer Teilnahme an ausgewählten Sporttrainingsprogrammen verpflichten. Sie sollen dazu dienen zu sozialem Handeln zu erziehen und auch dazu, in einer Gemeinschaft weiterhin akzeptiert zu werden, die um die Schwächen des anderen weiß.

Einträge in ein polizeiliches Führungszeugnis sollten unterbleiben.

In dem Fall das der Jugendliche sich diesem Programm entzieht und widersetzt wäre Erziehungshaft angesagt.

Erziehungshaft könnte sich wie in nachfolgenden Punkten aufgliedern.

Vier Wochen Einzelhaft. In dieser Zeit gibt es sechs Tage in der Woche acht gemeinsamen Schulunterricht. Anstaltskleidung und als Kostform vier Wochen Haferflocken und Tee. Keine Musik, dafür eine Tageszeitung. Keine Besuche und keine Lebensmittelpakete von außen.

Zwei Stunden täglich die Möglichkeit an gemeinsamen Sport teilzunehmen.

Kurz umrissen, läßt sich dieses Programm als – Denk mal – Pflege bezeichnen.

Gewohnheiten verändern, bestehendes Übergewicht reduzieren und Einsicht in die eigene Zukunft gewinnen.

Nach der Entlassung sollte für zwölf Monate ein wöchentlicher Aufarbeitungstermin in einer entsprechenden Gespächsgruppe sich anschließen.

Auch hier sollte es zu keinen Einträgen in das polizeiliche Führungszeugnis kommen.

Wer sich dem verweigert, darf die Erziehungsprozedur wiederholen, mit der Verschärfung, in den sich anschließenden drei Jahren keinen Führerschein machen zu dürfen, wegen characterlicher Untauglichkeit.

Ab hier sollte es zu einem Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis kommen.

Für strafauffällige Kindern, die noch nicht strafmündig sind, sollte die Erziehungshaft auf einen Elternteil oder ein anderes Familienmitglied  übertragen werden. Die Erziehungshaft sollte sich über drei Monate auf jedes Wochenende erstrecken.

Wie gehen Menschen mit Menschen um ?

Vielleicht ergibt sich aus diesem Artikel eine fruchtbare Diskussion.

geschrieben von Uwe Kampmann

http://person.yasni.de/uwe-kampmann-50195.htm

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